
Anfang Mai hat Groupe E ihre Absicht angekündigt, 162 Millionen Franken in ein mit Kohle betriebenes Elektrizitätswerk in Norddeutschland zu investieren. Daraus würden sich massive Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO2) ergeben; der Anteil der Groupe E an diesen Emissionen würde den Emissionen von 125'000 Personenwagen entsprechen, d.h. 80% der Autos im Kanton Freiburg.
Die Beteiligung der Groupe E an diesem Werk stünde in völligem Gegensatz zu den dringenden Empfehlungen der meisten Wissenschafter unserer Erde. Diese betonen, aufgrund der Arbeiten der internationalen Expertengruppe zur Klimaentwicklung (IPCC), wie dringend es ist, die CO2-Emissionen deutlich und so schnell wie möglich zu reduzieren, um die gefährlichen Wirkungen der gegenwärtigen Klimaerwärmung abzuschwächen.
Deshalb fordern wir, die Unterzeichner dieser Petition, den Freiburger Staatsrat auf, seine Stellung als Mehrheitsaktionär einzusetzen, damit Gruppe E:
*Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung gehören zu den Zielen des Staates (Artikel 3 der kantonalen Verfassung); der Staat und die Gemeinden begünstigen die Benutzung und die Entwicklung der erneuerbaren Energien (Artikel 71 der kantonalen Verfassung); der Staat und die Gemeinden haben die Pflicht, die Energie rationell zu benutzen und den Einsatz der erneuerbaren Energien zu begünstigen (Artikel 5 des Energiegesetzes).
Verfassung des Kantons Freiburg (PDF, Französisch)
Energiegesetz vom 9. Juni 2000 (PDF, Französisch)
**Förderung der erneuerbaren Energien und des rationellen Einsatzes der Energie; Schaffung einer kantonalen Struktur für die nachhaltige Entwicklung (Herausforderung Nr. 4).
Regierungsprogramm und Finanzplan für die Legislaturperiode 2007-2011
(PDF, Französisch)
Kollektiv Nein zur Kohle! 2010, alle reservierten Rechte :: "Script Petition" Nicolas Dunand 2007-2010, alle reservierten Rechte