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9. Mai 2008
Anfang Mai hat Groupe E ihre Absicht angekündigt, 162 Millionen Franken in ein mit Kohle betriebenes Elektrizitätswerk in Norddeutschland zu investieren. Daraus würden sich massive Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO2) ergeben; der Anteil der Groupe E an diesen Emissionen würde den Emissionen von 125'000 Personenwagen entsprechen, d.h. 80% der Autos im Kanton Freiburg.

Die Beteiligung der Groupe E an diesem Werk stünde in völligem Gegensatz zu den dringenden Empfehlungen der meisten Wissenschafter unserer Erde. Diese betonen, aufgrund der Arbeiten der internationalen Expertengruppe zur Klimaentwicklung (IPCC), wie dringend es ist, die CO2-Emissionen deutlich und so schnell wie möglich zu reduzieren, um die gefährlichen Wirkungen der gegenwärtigen Klimaerwärmung abzuschwächen.

5. Juni 2008
Es ist kein Zufall, dass wir unsere Webseite heute eröfffnen - am Internationalen Tag der Umwelt.
Programme des Nations Unies pour l'environnement (Französisch)

6. Juni 2008
Das welschschweizerische Fernsehen (TSR), Radio Fribourg so wie der blog "EcoAttitude" haben über unsere Aktion berichtet.
TSR, 19:00 : Le Groupe E veut investir dans une centrale... (Französisch)
Radio Fribourg : Polémique sur la centrale à charbon... (Französisch)
EcoAttitude : Non au charbon ! - une pétition contre... (Französisch)

13. Juni 2008
In einer Woche gingen über 1000 Unterschriften ein.

25. Juni 2008
Unsere Aktion ist auf Fanzösisch im sozialen Netzwerk Facebook aufgenommen worden.
Groupe Non au charbon !

20. August 2008
Das norddeutsche Kollektiv "Bürgerinitiative für Gesundheit und Klimaschutz Unterelbe" hat einen Protestbrief an Herrn Virdis geschickt.
Beteiligung der Groupe E am Kohlekraftwerk in Brunsbüttel (PDF)

Le Temps hat einen Artikel über unsere Aktion publiziert.
Le Temps : A Fribourg, l'opposition à la centrale... (Französisch)

2. September 2008
Das Investitionsvorhaben in Brunsbüttel läuft den Zielen des kantonalen Energiegesetzes zuwider.
Der Staatsrat kann und muss auf seine Stellungnahme zur Kohle zurückkommen

11. September 2008
Unsere Aktion ist nun im sozialen Netzwerk Facebook aufgenommen worden.
Nein zur Kohle! Gruppe

12. Oktober 2008
LaRevueDurable numéro 31In der Oktober/November-Ausgabe der LaRevueDurable schreibt James E. Hansen, Chef-Klimatologe der NASA, warum ein solches Moratorium die wichtigste Massnahme gegen die Klimaerwärmung ist. In USA, England, Deutschland und anderen Ländern kämpfen Vereinigungen vor Ort gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke. Andererseits zeigen Kalifornien, Berlin, Lille und Genf überzeugende Lösungen, wie man den Stromverbrauch im grossen Masstab dämpfen kann. Dieses neueste (31.) Dossier der LaRevueDurable plädiert für einen Paradigmenwechsel. Das Grundprinzip der freien Marktwirtschaft, das aussagt, dass man mehr verdient je mehr man verkauft, wird zum Unsinn, wenn man es auf die Elektrizität anwendet. Ein neues Modell der Stromlieferung, basierend auf Energiedienstleistungen (und nicht mehr auf dem Verkauf von kWh), wird mit Beispielen vorgestellt.
Zum Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe (Französisch)

Nehmen Sie auch an der Aktion des WWF
Eine E-mail an Ihr Elektrizitätsunternehmen - teil

7. November 2008
Neun schweizerische Elektrizitätsunternehmen beabsichtigen, insgesamt 3.2 Milliarden Franken in fünf Kohlekraftwerken zu investieren, vier in Deutschland und eines in Italien. Die von den Schweizer Beteiligungen verursachten CO2-Emissionen würden die heutigen CO2-Emissionen der Schweiz um 22% erhöhen! Diese Absicht ist von nationaler Tragweite; deshalb verlangt das Kolllektiv NeinzurKohle, zusammen mit dem WWF Schweiz und LaRevueDurable, ein Moratorium für alle schweizerischen Investitionen in Kohlekraftwerke. Dies mindestens solange, bis eine sichere und bezahlbare Technologie zum Einfangen und Lagern von CO2 bereit steht.
Liste der Unternehmen, die in ein Kohlekraftwerk investieren wollen (PDF - Französisch)
Text des Appels für ein Moratorium
(PDF - Französisch)

30. März 2009
Das Kollektiv Nein zur Kohle ! empfiehlt den Verwaltungsratsmitgliedern von Groupe E eindringlich, die Ausstellung "Gletscher im Treibhaus“ der Universität Freiburg zu besuchen. Diese Ausstellung dokumentiert anhand von fotografischen Vergleichen das immer raschere Abschmelzen der Gletscher in den Alpen. Die Folgen der Klimaerwärmung in den Alpen sind sehr deutlich sichtbar - und dies wird hoffentlich den Verwaltungsrat dazu bewegen, endgültig auf jegliche Investition in ein Kohlekraftwerk zu verzichten.
Medienmitteilung (PDF)
Universität Freiburg Webseite

12. April 2010
Groupe E hat sich entschieden sich von ihrer Beteiligung am Projekt des thermischen Kraftwerks Brunsbüttel (D) zu trennen.

 

 

Kollektiv Nein zur Kohle! 2010, alle reservierten Rechte  ::  "Script Petition" Nicolas Dunand 2007-2010, alle reservierten Rechte